

20.00 bar
Windmill
& The Black Atlantic
Durchaus vorstellbar, dass Matthew Thomas Dillon in seiner Phantasie manchmal wie Don Quijote gegen Windmühlen kämpft. Denn was der Kopf der Gruppe Windmill an Musik hervorbringt lässt auf eine sprühende Kreativität und leichte Entrückung von der Welt schließen. Passend, dass sein zweites Album nun ganz der Erinnerung an einen Besuch als Kind im EPCOT Space Center gewidmet ist. Und somit der Faszination über die grenzenlose Vorstellungskraft des Menschen.
Grenzenlos und extraterrestrisch mutet auch Dillons brüchige Stimme im hohen Register an. Die Musik dazu ist gleichzeitig wuchtig und fein ziseliert, eine Wall of Sound, in der jeder kleine Riss sichtbar ist. Die Flaming Lips machen Ähnliches, auch als Ein-Mann-Arcade-Fire wurde Windmill schon gefeiert. Allumfassend und groß ausholend, aber mit dem nötigen Auge fürs Detail.
Mit dabei sind am 6.10. im p.p.c. The Black Atlantic aus Holland. Ex-Shai Hulud Sänger Geert van der Velde gönnt seinen Stimmbändern Erholung vom Hardcore-Gesang und sucht Zuflucht in einem Folk-Indiepop, der einerseits erdig und naturverbunden, andererseits ätherisch-abgehoben klingt, ein wenig wie Fleet Foxes und Bon Iver. Ihr erstes Album „Reverence For Fallen Trees“ wurde kürzlich veröffentlicht und wird nun zusammen auf Tour mit Windmill präsentiert.
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(bis einen Tag vor dem Konzert) 
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